Welle

DID YOU KNOW...


Jeder, der mit Zoll zu tun hat, weiß: Zoll erklärt sich nicht von selbst.

Melden Sie sich jetzt zum kostenlosen Newsletter an!

Erhalten Sie regelmäßig spannende Fachartikel, aktuelle Weiterbildungsangebote und weitere exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Jetzt anmelden & informiert bleiben!
Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. In jedem Newsletter bieten wir Ihnen die Möglichkeit sich abzumelden.

back to overview

Kimberley-Prozess (KPCS)

ist ein internationales Zertifizierungssystem, das den Handel mit Konfliktdiamanten (auch bekannt als Blutdiamanten) unterbinden soll. Ziel ist es, sicherzustellen, dass nur legal gewonnene Rohdiamanten in den internationalen Handel gelangen.

Hintergrund

Der Kimberley-Prozess wurde 2003 auf Initiative der Vereinten Nationen und südafrikanischer Staaten eingeführt. Anlass waren Bürgerkriege in Afrika, bei denen Rebellengruppen den illegalen Handel mit Diamanten zur Finanzierung bewaffneter Konflikte nutzten.


Funktionsweise

Teilnehmende Staaten verpflichten sich, nur zertifizierte Rohdiamanten zu exportieren und zu importieren. Jeder Warensendung muss ein offizielles Kimberley-Zertifikat beiliegen, das die konfliktfreie Herkunft der Diamanten bestätigt. Weltweit nehmen über 80 Staaten sowie die Europäische Union am Kimberley-Prozess teil.


Relevanz für den Außenhandel

Für Unternehmen im internationalen Rohstoffhandel gelten besondere Sorgfaltspflichten in der Lieferkette. Beim Import oder Export von Rohdiamanten ist das Kimberley-Zertifikat zwingend erforderlich. Die Einhaltung des Kimberley-Prozesses dient nicht nur der rechtlichen Absicherung, sondern auch dem Reputationsschutz.


Zum Nachlesen

VERORDNUNG (EG) Nr. 2368/2002 DES RATES vom 20. Dezember 2002 zur Umsetzung des Zertifikationssystems des Kimberley-Prozesses für den internationalen Handel mit Rohdiamanten

Welle
Jobs 1
Trainings 78