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Jeder, der mit Zoll zu tun hat, weiß: Zoll erklärt sich nicht von selbst.

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Geldwäschegesetz (GwG)

ist ein deutsches Gesetz, das Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung regelt. Ziel des GwG ist es, zu verhindern, dass kriminelle Gelder in den legalen Wirtschaftskreislauf eingeschleust werden.


Wichtige Punkte zum GwG

  • Wer ist betroffen?

    Banken, Versicherungen, Finanzdienstleister, Notare, Rechtsanwälte, Immobilienmakler und andere Berufsgruppen, die mit großen Geldtransaktionen oder Vermögenswerten zu tun haben.

  • Was verlangt das GwG?

    Die Verpflichteten müssen z. B. die Identität ihrer Kunden prüfen (KYC Know Your Customer), verdächtige Transaktionen melden und interne Sicherungsmaßnahmen einführen.

  • Warum gibt es das GwG?

    Um Kriminalität wie Drogenhandel, Steuerhinterziehung, Terrorismusfinanzierung und Korruption zu bekämpfen.

  • Behörde

    Die Umsetzung wird von der Financial Intelligence Unit (FIU) in Deutschland überwacht.


Geldwäschegesetz (GwG) im Außenhandel

Im Außenhandel fließt oft viel Geld grenzüberschreitend, was ein Risiko für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung darstellt. Deshalb gelten hier besondere Vorsichtsmaßnahmen.

Relevante Aspekte des GwG für den Außenhandel

  • Kunden- und Geschäftspartnerprüfung

    Unternehmen im Außenhandel müssen genau wissen, mit wem sie Geschäfte machen also die Identität und wirtschaftlich Berechtigten ihrer Lieferanten, Käufer und Dienstleister überprüfen.

  • Verdachtsmeldungen

    Wenn im Außenhandel ungewöhnliche oder verdächtige Zahlungen, Transaktionen oder Geschäftsvorgänge auftreten (z. B. überhöhte Rechnungsbeträge, verschleierte Eigentumsverhältnisse), müssen Unternehmen dies der Financial Intelligence Unit (FIU) melden.

  • Risikobewertung

    Außenhandelsunternehmen sollten die Risiken der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung für ihre Geschäftsbeziehungen bewerten etwa bei Handel mit Hochrisikoländern, politisch exponierten Personen (PEPs) oder sensiblen Produkten.

  • Sanktionen und Embargos

    Das GwG ist eng verbunden mit Außenwirtschaftsrecht: Handel mit sanktionierten Ländern oder Personen ist verboten und kann ein Indiz für Geldwäsche sein.

  • Dokumentationspflichten

    Sämtliche Prüfungen, Verdachtsfälle und Meldungen müssen sorgfältig dokumentiert werden.


Warum ist das wichtig

Außenhandel bietet durch die komplexen grenzüberschreitenden Strukturen oft Möglichkeiten, Geldwäsche zu tarnen. Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, wachsam zu sein, um sich vor strafrechtlichen Folgen zu schützen und illegale Machenschaften zu verhindern.

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