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Exportkontrolle erfolgreich im Unternehmen organisieren

Beschreibung

Exportkontrolle ist Chefsache.
Diese Schulung vermittelt die Grundlagen der Exportkontrolle gemäß AWG, AWV und EU-Verordnungen. Im Mittelpunkt stehen die Rolle des Ausfuhrverantwortlichen, die Anforderungen an ein innerbetriebliches Compliance-Programm (ICP) sowie die vier Kontrollbereiche: güter-, personen-, länder- und verwendungsbezogene Exportkontrolle. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, positive Kenntnis zu vermeiden und die rechtliche Verantwortung im Unternehmen klar zu verankern.

Inhalte

  • Einführung in das Außenwirtschaftsgesetz (AWG), die Außenwirtschaftsverordnung (AWV) und relevante EU-Verordnungen. Darstellung der Grundsätze wie Freiheit des Außenwirtschaftsverkehrs und mögliche Einschränkungen.
  • Überblick über die Informationsquellen, Genehmigungsverfahren und Empfehlungen zur betrieblichen Organisation durch das BAFA.
  • Anforderungen an das Interne Compliance-Programm (ICP), Aufgaben des Ausfuhrverantwortlichen (AV), Verantwortung der Unternehmensleitung und praktische Umsetzung im Betrieb.
  • Erläuterung möglicher Konsequenzen bei Verstößen – von Ordnungswidrigkeiten bis zu Straftaten – sowie die Bedeutung der „positiven Kenntnis“.
  • Hinweise zur Risikoanalyse, Systemunterstützung, Mitarbeitersensibilisierung und organisatorischen Maßnahmen zur Einhaltung der Exportkontrollvorgaben.
  • Die Schulung schließt mit den vier zentralen W-Fragen der Exportkontrolle:
    Was? Wohin? Wofür? An wen?

An wen richtet sich das Seminar?

  • Ausfuhrverantwortliche (AV)
    Personen, die im Unternehmen für die Einhaltung der Exportkontrollvorschriften verantwortlich sind und gegenüber dem BAFA benannt werden müssen.
  • Zoll- und Exportkontrollbeauftragte
    Fachkräfte, die operative Prozesse begleiten und sicherstellen, dass gesetzliche Vorgaben eingehalten werden.
  • Mitglieder der Geschäftsleitung
    Da Exportkontrolle als „Chefsache“ gilt, sind Führungskräfte in der Pflicht, rechtliche Verantwortung zu übernehmen und ein funktionierendes ICP zu verankern.
  • Compliance-Verantwortliche und Fachabteilungen
    Mitarbeitende, die mit der Umsetzung von Kontrollmechanismen, Risikoanalysen und internen Schulungen betraut sind.
  • Mitarbeitende in zollrelevanten Bereichen
    Personen, die mit Ausfuhrvorgängen, Kundenkontakt oder Produktklassifizierung zu tun haben und für die Sensibilisierung und Schulung notwendig ist.

Das Seminar eignet sich besonders für Unternehmen, deren Produkte gelistete oder kritisch verwendbare Güter enthalten und die ein effektives Exportkontrollsystem aufbauen oder optimieren möchten.


Termine

18.02.2026 (10:00)
bis 18.02.2026 (11:30)
Online
26.05.2026 (13:30)
bis 26.05.2026 (15:00)
Online
25.08.2026 (10:00)
bis 25.08.2026 (11:30)
Online
26.11.2026 (13:30)
bis 26.11.2026 (15:00)
Online
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