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Wir sind Ihre zuverlässige Zollagentur für professionelle Zollabfertigung,
umfassende Zollberatung und praxisorientierte Zollschulung im Bereich
Zollrecht und Außenwirtschaft.

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UNSER PORTFOLIO FÜR IHREN
BEDARF AN ZOLLTHEMEN

Zollabfertigung

Im Geschäftsfeld Abfertigung sind wir Ihre Schnittstelle zu den Zollbehörden, bei denen Sie sich durch uns vertreten lassen.

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Zollberatung

Im Geschäftsfeld Beratung finden wir gemeinsam den Schlüssel zur Optimierung und Weiterentwicklung Ihrer komplexen Zollprozesse.

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Zollschulung

Im Geschäftsfeld Schulung machen wir Sie fit für Ihre täglichen Zollgeschäfte. Entdecken Sie unser Angebot an Schulungen.

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Experts in managing customs

Seit mehr als 25 Jahren sind wir Ihre verlässliche Zollagentur für Zollangelegenheiten. Vertrauen Sie die Zollabwicklung Ihrer Warensendungen unseren erfahrenen Zollagenten an und profitieren Sie von ihrem umfassenden Know-how. SW Zoll gewährleistet die reibungslose Abwicklung Ihrer Sendungen unter strikter Einhaltung aller Vorschriften. Als kompetenter Partner bieten wir Ihnen fundierte Zollberatung und halten Sie mit unseren Zollschulungen und Informationsveranstaltungen fit, um den komplexen Zollanforderungen gerecht zu werden.

Wir verstehen, dass jedes Unternehmen vor individuellen Zollanforderungen steht. Deshalb entwickeln wir für jeden Kunden maßgeschneiderte Lösungen. So einzigartig wie Ihr Unternehmen sind auch unsere Zolldienstleistungen.

Wir sprechen Zoll und machen es für Sie verständlich.

Unsere Vorteile

  • Erfahrenes Fachpersonal für eine effiziente Zollabfertigung, maßgeschneiderte Zollberatung und aktuelle Zollschulungen
  • Umfassende Zollexpertise zur Optimierung und Vereinfachung von Prozessen
  • Nutzung moderner Technologien für eine schnelle, präzise und zuverlässige Abwicklung aller Importe und Exporte
  • Zahlreiche Standorte, zollrechtliche Bewilligungen, großzügig hinterlegte Sicherheiten und Aufschubkonten
  • Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO, Authorized Economic Operator) sowie ISO 9001 zertifiziert

KUNDEN AUS ALLEN BRANCHEN
SENDUNGEN IN DIE GANZE WELT

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1995 GEGRÜNDET UND GEHÖRT ALS EIGENSTÄNDIGES UNTERNEHMEN ZUM LOGISTIKKONZERN DB SCHENKER.

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Wissen & News

15.07.2024 |
Lesezeit

Ausweitung der Sanktionen gegen Belarus

Die EU hat ihre Sanktionen gegen Belarus verschärft. Insbesondere mit der Erweiterung der Embargoverordnung um Artikel 8g und der Verordnung (EU) 2024/1865 vom 29.06.2024 hat die …

Die EU hat ihre Sanktionen gegen Belarus verschärft.

Insbesondere mit der Erweiterung der Embargoverordnung um Artikel 8g und der Verordnung (EU) 2024/1865 vom 29.06.2024 hat die EU deutlich gemacht, dass sie gegen die anhaltenden Verstöße Belarus vorgeht. Diese Regelungen wurden aus dem Russland-Embargo übernommen und sollen nun auch analog dazu für Belarus umgesetzt werden.

Hier erfahren Sie alles Wichtige zu den neuen Regelungen und was Ihr Unternehmen beachten muss.

Hintergrund der Sanktionen

Die neuen Sanktionen resultieren aus der Unterstützung Weißrusslands für Russland im Krieg gegen die Ukraine. Belarus wird als „Werkzeug“ benutzt, um die bestehenden Sanktionen gegen Russland zu umgehen. Die EU reagiert mit zusätzlichen Maßnahmen, um den Druck auf die belarussische Wirtschaft zu erhöhen und die Umgehung der Sanktionen zu verhindern.

Weitere Informationen findet man auf den Seiten des BAFAs.


Was ist neu?

  • Liefer- und Exportbeschränkungen: Bei Lieferungen und Exporten von Gütern, die in den Anhängen XVI, XVII und XXVII der Verordnung (EU) 2024/1865 sowie der Liste XXX und Anhang I der Verordnung (EU) 258/2012 aufgeführt sind, müssen Exporteure vertraglich sicherstellen, dass diese Güter nicht nach Belarus wiederausgeführt werden bzw. dort verwendet werden.
  • Abhilfemaßnahmen: Exporteure sind verpflichtet, mit ihren ausländischen Vertragspartnern Maßnahmen zu vereinbaren, die bei Verstößen gegen die Bestimmungen greifen.
  • Meldepflicht: Im Falle eines Verstoßes durch Partner im Drittland müssen Exporteure die zuständige Behörde unverzüglich informieren. In Deutschland ist dies das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Was müssen Unternehmen beachten?

  • Prüfung von Ausfuhrverboten und Einfuhrbeschränkungen: Überprüfen Sie, ob Ihre Güter von den neuen Bestimmungen betroffen sind.
  • Verbot von Dienstleistungen: Dienstleistungen wie Wirtschaftsprüfungen, Rechtsberatungen uvm., wenn diese im Namen oder im Auftrag der Republik Belarus, deren öffentlichen Stellen, Agenturen oder Unternehmen erbracht werden
  • Beförderungsverbot: Belarussische Transportunternehmen, die zu mindestens 25% im belarussischen Eigentum stehen, dürfen keine Beförderungen mehr durchführen.

Unser Tipp!

Die neuen Sanktionen machen deutlich, dass die EU entschlossen ist, auf die aktuellen Entwicklungen zu reagieren. Beobachten Sie die Entwicklungen genau, um rechtzeitig Maßnahmen für Ihr Unternehmen ergreifen zu können. Halten Sie sich über Änderungen auf dem Laufenden und überprüfen Sie Ihre Verträge und Geschäftsbeziehungen sorgfältig, um mögliche Verstöße zu vermeiden.

Bleiben Sie informiert und handeln Sie proaktiv, um Ihre Geschäftsbeziehungen und -abläufe zu schützen.


Sie haben Fragen zu exportkontrollrechtlichen Themen und Herausforderungen?

Wir bieten Ihnen einen kostenlosen, unverbindlichen Abstimmungstermin an Wir nehmen uns die Zeit, Ihre Situation zu verstehen und die bestmögliche Lösung zu erarbeiten.

Schreiben Sie uns gerne Ihre Anforderungen.

Sie können auch gerne einen Blick in unser Schulungsprogramm werfen. Wir haben für jeden eine passende Schulung.


SW Zoll-Beratung GmbH,
ein Unternehmen der DB Schenker Group

Autor: Björn Morzineck - Senior Consultant Zoll

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15.07.2024 |
Lesezeit

Vorteile und Risiken der Einführung neuer Technologien für den Zollprozess

In einer globalisierten Welt spielen Zollprozesse eine zentrale Rolle im internationalen Handel. Die Einführung neuer Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) oder …

Vorteile und Risiken der Einführung neuer Technologien für den Zollprozess

In einer globalisierten Welt spielen Zollprozesse eine zentrale Rolle im internationalen Handel. Die Einführung neuer Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) oder Blockchain-Technologie in diesem Bereich verspricht nicht nur Effizienzgewinne, sondern birgt auch gewisse Risiken. In diesem Beitrag beleuchten wir die wichtigsten Vorteile und Risiken der Modernisierung und Automatisierung von Zollprozessen durch neue Technologien.


Vorteile der Einführung neuer Technologien im Zollprozessen

Zollprozesse können besonders von Digitalisierungspotenzialen profitieren, da es sich oftmals um administrative und standardisierte Abläufe handelt.

  • Effizienzsteigerung und Zeitersparnis: Neue Technologien können die Erstellung von Zollanmeldungen im Unternehmen beschleunigen und die manuelle Arbeit reduzieren. Dies kann zu erheblichen Zeiteinsparungen führen. Auch die Zollbehörden können durch den technologischen Fortschritt größere Warenmengen schneller und effizienter abfertigen.
  • Reduktion von Fehlern: Durch den Einsatz von Technologien wie maschinellem Lernen und Blockchain können Zollverfahren präziser gestaltet werden. Diese Technologien minimieren menschliche Fehler, die häufig bei der manuellen Dateneingabe, -übertragung und -verarbeitung auftreten, und tragen so zu einer höheren Genauigkeit bei.
  • Erhöhte Transparenz und Nachverfolgbarkeit: Blockchain-Technologie ermöglicht eine lückenlose Nachverfolgbarkeit von Warenbewegungen. Dies verbessert die Transparenz der gesamten Lieferkette und erleichtert die Identifizierung und Bekämpfung illegaler und gefährlicher Aktivitäten.
  • Kosteneinsparungen: Automatisierte Systeme können den Bedarf an manuellen Arbeitskräften und damit die Personalkosten senken. Außerdem können effizientere Prozesse Lager- und Betriebskosten senken.

Risiken der Einführung neuer Technologien in Zollprozessen

  • Hohe Implementierungskosten: Die Anschaffung und Implementierung neuer Technologien erfordern oftmals erhebliche Investitionen. Dies kann insbesondere für kleinere Unternehmen eine finanzielle Herausforderung darstellen. Laut einer Studie der Bundesnetzagentur zu "Digitalisierung und ökologische Nachhaltigkeit in Unternehmen" geben Konzerne bereits heute jährlich ca. 6% ihres Nettoumsatzes für Digitalisierungsprojekte aus (Stand: Aug. 2023).
  • Zollvereinfachungen: Für Unternehmen, die regelmäßig grenzüberschreitende Geschäfte tätigen, bietet die Zollverwaltung verschiedene Verfahrensvereinfachungen an. Dazu gehören z.B. vereinfachte Zollanmeldungen, die Möglichkeit, präferenzielle Ursprungserklärungen auf den eigenen Handelspapieren abzugeben oder Versandverfahren ohne Mitwirkung der Zollverwaltung abzuwickeln. Diese Maßnahmen reduzieren den bürokratischen Aufwand der einzelnen Vorgänge und ermöglichen eine effizientere Abwicklung.
  • Datenschutz und -sicherheitsbedenken: Mit der Einführung digitaler Technologien steigt auch das Risiko von Cyberangriffen und Datenschutzverletzungen. Zollbehörden und Unternehmen müssen sicherstellen, dass die von ihnen verwalteten und übermittelten sensiblen Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt sind.
  • Technologische Abhängigkeit: Eine starke Abhängigkeit von Technologien kann bei technischen Störungen oder Ausfällen zu Problemen führen. Insbesondere Zollbehörden müssen sicherstellen, dass sie über Notfallpläne verfügen, um Betriebsunterbrechungen zu minimieren. Auch in den Unternehmen muss ernsthaft über die Absicherung und gegebenenfalls Redundanz wichtiger Systeme nachgedacht werden.
  • Komplexe Integration: Die Integration neuer Technologien in bestehende Systeme und Prozesse kann komplex und schwierig sein. Sorgfältige Planung und Koordination sind erforderlich, um sicherzustellen, dass die neuen Technologien reibungslos funktionieren und den gewünschten Nutzen bringen. Bevor mit der Automatisierung begonnen wird, sollte geprüft werden, ob der Gesamtprozess sinnvoll ist.
  • Aus- und Weiterbildung eigener Mitarbeitenden: Bereits heute laufen viele Prozesse in den Systemen der Unternehmen und in der Kommunikation mit dem Zoll automatisiert ab. Dies macht es für neue Mitarbeitende schwierig, die vielen Einzelschritte im Hintergrund zu verstehen und nachzuvollziehen. Die Komplexität der Technologie kann dazu führen, dass das Wissen über die Funktionsweise und die Feinheiten der Zollprozesse aufgrund mangelnder Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verloren geht.

Fazit

Die Einführung neuer Technologien in den Zollprozess bietet viele Vorteile, wie z.B. Effizienzsteigerung, höhere Genauigkeit, größere Transparenz und Kosteneinsparungen. Gleichzeitig dürfen die Risiken nicht außer Acht gelassen werden, wie z.B. hohe Implementierungskosten, Datenschutzbedenken, Technologieabhängigkeit und die Schwierigkeit, neuen Mitarbeitern komplexe Systeme zu erklären. Eine sorgfältige Planung und Implementierung ist entscheidend, um die Vorteile zu maximieren und die Risiken zu minimieren. Letztlich können moderne Technologien dazu beitragen, die Zollprozesse im Unternehmen, aber auch in den Zollbehörden zukunftssicher zu gestalten und den internationalen Handel effizienter und sicherer zu machen.


Ausblick

Erfahren Sie in einem unserer nächsten Blogbeiträge, welche Technologien an welchen Stellen der Zollprozesse eingesetzt werden können, um den größtmöglichen Nutzen zu generieren.


SW Zoll-Beratung GmbH,
ein Unternehmen der DB Schenker Group

Autor: Tim Mayer - Leiter Training & Beratung

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11.07.2024 |
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Der Eindruck des Generalverdachts: Wirtschaftsbeteiligte als potenzielle Kriminelle?

Immer wieder entsteht der Eindruck, dass Wirtschaftsbeteiligte von der Zollverwaltung in erster Linie als potenzielle Straftäter betrachtet werden. Dafür gibt es mehrere Gründe, …

Wirtschaftsbeteiligter = potenzieller Straftäter?

Immer wieder entsteht der Eindruck, dass Wirtschaftsbeteiligte von der Zollverwaltung in erster Linie als potenzielle Straftäter betrachtet werden. Dafür gibt es mehrere Gründe, die tief in der Struktur und den Aufgaben der Zollverwaltung verwurzelt sind. Es gibt aber auch zahlreiche Bemühungen und Initiativen, die "Guten" zu unterstützen und ihnen das Zoll-Leben zu erleichtern.


Was sind Gründe für den Generalverdacht?

  • Aufgaben der Zollverwaltung: Eine der Hauptaufgaben der Zollverwaltung ist die Bekämpfung von Schmuggel und Steuerhinterziehung. Diese Aufgaben haben dazu geführt, dass sich die Zollbehörden traditionell in erster Linie auf die Aufdeckung von Verstößen konzentrieren.
  • Risikoanalysen und Kontrollen: Um illegale Aktivitäten zu verhindern, setzt die Zollverwaltung umfangreiche Risikoanalysen ein. Diese Analysen basieren auf einer Vielzahl von Datenpunkten und führen dazu, dass bestimmte Waren, Länder oder Unternehmen häufiger kontrolliert werden. Auch wenn diese Kontrollen notwendig und gerechtfertigt sind, können sie bei den betroffenen Unternehmen den Eindruck eines Generalverdachts erwecken.
  • Mediale Berichterstattung: Auch Medienberichte über spektakuläre Schmuggelfälle oder groß angelegte Zollrazzien tragen zu diesem Eindruck bei. Wenn Unternehmen in den Medien immer wieder mit illegalen Aktivitäten in Verbindung gebracht werden, verstärkt sich der Eindruck, dass die Zollbehörden Wirtschaftsbeteiligte pauschal als verdächtig betrachten.
  • Bürokratische Hürden: Komplexe und für unerfahrene Wirtschaftsbeteiligte teilweise undurchsichtige Zollvorschriften können den Eindruck erwecken, dass die Zollverwaltung den Handel bewusst erschwert. Unternehmen, die sich mit umfangreichen Prüfungs- und Dokumentationspflichten sowie langwierigen Verfahren konfrontiert sehen, fühlen sich schnell kriminalisiert, auch wenn sie gesetzeskonform handeln wollen.

Vereinfachungen und Unterstützung für "ehrliche" Wirtschaftsbeteiligte

Trotz der großen Herausforderungen, denen sich die Zollverwaltung bei der erfolgreichen Erfüllung ihrer Aufgaben stellen muss, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die "ehrlichen" Unternehmen die Zusammenarbeit mit der Zollverwaltung erleichtern und sie unterstützen sollen:

  • Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter (AEO): Das AEO-Programm ist ein wesentlicher Bestandteil der Bemühungen der Zollverwaltung, vertrauenswürdige Unternehmen zu unterstützen. Unternehmen, die sich als AEO zertifizieren lassen, profitieren von vereinfachten Zollverfahren, weniger Kontrollen und einer schnelleren Abfertigung ihrer Waren. Die Zertifizierung signalisiert Vertrauenswürdigkeit und Rechtskonformität.Leider sind die Vorteile eines AEO nicht so umfassend, wie es sich die Wirtschaftsbeteiligten wünschen. Im aktuellen und viel diskutierten Entwurf des reformierten Unionszollkodex ist unter anderem eine Weiterentwicklung des AEO zum "Trust & Check Trader" vorgesehen, der den nachweislich gesetzestreuen Wirtschaftsbeteiligten erhebliche Vorteile bringen soll.
  • Zollvereinfachungen: Für Unternehmen, die regelmäßig grenzüberschreitende Geschäfte tätigen, bietet die Zollverwaltung verschiedene Verfahrensvereinfachungen an. Dazu gehören z.B. vereinfachte Zollanmeldungen, die Möglichkeit, präferenzielle Ursprungserklärungen auf den eigenen Handelspapieren abzugeben oder Versandverfahren ohne Mitwirkung der Zollverwaltung abzuwickeln. Diese Maßnahmen reduzieren den bürokratischen Aufwand der einzelnen Vorgänge und ermöglichen eine effizientere Abwicklung.
  • Technologische Unterstützung: Moderne Technologien wie elektronische Zollanmeldungen und automatisierte Risikobewertungssysteme tragen dazu bei, den Zollprozess zu beschleunigen und zu vereinfachen. Diese Technologien helfen dabei, sich auf risikoreiche Sendungen zu konzentrieren und den Großteil des legalen Handels reibungslos abzuwickeln. Obwohl sich diese Entwicklungen noch in einem frühen Stadium befinden, arbeitet die Zollverwaltung kontinuierlich an der Entwicklung weiterer Technologien.

Fazit

Der Eindruck, dass Wirtschaftsbeteiligte von der Zollverwaltung in erster Linie als potenzielle Kriminelle betrachtet werden, hat historische und strukturelle Gründe. In den letzten Jahren hat sich jedoch viel getan, um diese Wahrnehmung zu ändern. Durch Programme wie AEO, technologische Innovationen und eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Wirtschaft versucht die Zollverwaltung, den legalen Handel als Partner der Wirtschaft zu unterstützen und zu fördern.

Unternehmen sollten diese Möglichkeiten nutzen und aktiv eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Zollverwaltung suchen. So kann nicht nur der Eindruck des Generalverdachts abgebaut, sondern auch ein effizienteres und sichereres Handelsumfeld geschaffen werden.

Tipp:

Gehen Sie proaktiv auf Ihr Abfertigungszollamt zu und laden Sie, insbesondere bei Neuerungen in Ihrem Unternehmen, zu einem Kennenlernen Ihres Unternehmens und Ihrer Zollprozesse ein. So können frühzeitig Hürden abgebaut und das gegenseitige Verständnis gestärkt werden.


SW Zoll-Beratung GmbH,
ein Unternehmen der DB Schenker Group

Autor: Tim Mayer - Leiter Training & Beratung

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